Claudia A. Pfeiffer

Ich schreibe, lehre
und begleite rund um
die Frage, wie Frauen
zu sich selbst finden.

Porträt Claudia A. Pfeiffer

Wer ich bin

Ich bin in einem Garten groß geworden, in dem meine Uroma jedes Kräutlein kannte. Bevor Medikamente verabreicht wurden, wurden Tees gekocht, Salben gerührt und Schüßler Salze genutzt. Krankheit bedeutete nicht sofort Bekämpfung, sondern zunächst Beobachtung, Berührung und die Frage, was der Körper gerade braucht.

Schon früh wollte ich mit Menschen arbeiten und Heilpraktikerin werden. In meinem Elternhaus galt es jedoch zunächst, „etwas Anständiges" zu lernen, und so führte mich mein Weg zuerst ins Lehramtsstudium, an die Universität und in die Erwachsenenbildung, später über die Sprachwissenschaft und ihre Pragmatik bis ins Marketing und zum Texten.

In der Retrospektive bin ich für diesen Umweg dankbar, denn das Schreiben und Lehren ist ebenso Teil meines Wesens geworden wie das therapeutische Arbeiten. Was ich heute in Ausbildungen weitergebe, lebt nicht nur von Fachwissen, sondern von dem Wunsch, Menschen in ein eigenes Verstehen zu führen.

Nach meiner Heilpraktikerausbildung ging ich für drei Jahre immer wieder nach London, um bei Dr. Gowri Motha Creative Healing zu studieren, jene stille Methode, die Joseph B. Stephenson Anfang des 20. Jahrhunderts begründet hat. Bis heute bin ich die einzige von Dr. Motha ausgebildete Creative-Healing-Lehrerin im deutschsprachigen Raum. Aus dieser Wurzel und aus vielen Jahren Praxis mit Frauen wuchs über die Zeit die Therapeutische Frauen-Massage. 2016 erschien das erste deutschsprachige Lehrbuch dazu, seither bilde ich Therapeutinnen aus und entwickle die Methode weiter. Das wachsende Netz von über 1500 TFM-Therapeutinnen ist getragen von der Vision, dass jede Frau eine in ihrer Nähe finden kann.

So begleite ich Frauen in körperlichen und hormonellen Übergangsphasen und arbeite mit Therapeutischer Frauen-Massage (TFM), Creative Healing und naturheilkundlichen Ansätzen.

Ich lebe in Saarbrücken, bin glücklich verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne, die ihren eigenen Weg gehen, der viele Berührungspunkte mit meinem hat. Mein Alltag bewegt sich zwischen Massagebank, Schreibtisch und Natur.

Strichzeichnung zweier Hände, die sich zueinander bewegen

TFM ist Frauenbewegung.
Wer in sich wohnt, kann weisere Entscheidungen treffen.

Was ich schreibe

Bücher

Lehrbücher und Ratgeber aus meiner Feder

Fachartikel, eine Auswahl
2026Die Milz, das oft vergessene OrganNatur und Medizin
2026Bauch und Bauchgefühl. Über die Bauchregion als Wahrnehmungsraum und die Beziehung von Berührung und KörperwissenDeutsche Heilpraktiker Zeitschrift
2025Queenager – Die Frau in ihren WandeljahrenNatur und Medizin
2025Leben mit Endometriose, wie Angehörige Betroffenen helfen könnenNatur und Medizin
2023Creative Healing, eine alte Heilweise neu entdecktNetzwerk Frauengesundheit
2018Wie die Therapeutische Frauenmassage bei Kinderwunsch hilftNetzwerk Frauengesundheit
2017Sanfte FruchtbarkeitsbehandlungNatürlich FRAU
2017Wege zum WunschkindDeutsche Heilpraktiker Zeitschrift
2015Auch was für Männer, Therapeutische FrauenmassageDeutsche Heilpraktiker Zeitschrift
2015Damit Greifen wieder möglich wirdDeutsche Heilpraktiker Zeitschrift
2013Zum Wohle von Mutter und Kind, naturheilkundliche Behandlungsansätze bei StillkomplikationenDeutsche Heilpraktiker Zeitschrift
Regelmäßig auch im TFM-Magazin. Vollständiges Werkverzeichnis auf Anfrage.

Wie ich lehre

Bevor ich Heilpraktikerin wurde, habe ich Lehramt studiert und parallel an der Universität sowie in der Erwachsenenbildung unterrichtet. Was sich aus diesen Jahren in mein heutiges Unterrichten eingeschrieben hat, lässt sich in einem Satz Maria Montessoris fassen: Hilf mir, es selbst zu tun.

Dieser Satz beschreibt, worum es mir in allen meinen Kontakten geht, bei Patientinnen, Kolleginnen, Schülerinnen, in meiner Familie und mit Freundinnen und Freunden: Ich möchte stärken, was schon da ist und dabei unterstützen, den Wissens- und Erfahrungsschatz stimmig zu erweitern.

In der TFM-Ausbildung bedeutet dies ganz konkret: kleine Gruppen, Hände an echter Haut, ich nah dabei, um zu unterstützen, was die Hände gerade lernen. Ich zeige alle Handgriffe vor: Handwerk ohne Vormachen ist nicht zu lernen. Allerdings ist das Vormachen nur der Anfang. Was letztendlich zählt, sind die eigenen Hände, das Gespür und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.

Aus jeder Fachfrau, die ich ausbilde, soll eine TFM-Therapeutin werden, die aus sich heraus weiß, was sie tut.

Hilf mir, es selbst zu tun.

Maria Montessori

Wie ich begleite

Schwerpunktthemen

Ich begleite Frauen durch alle Phasen ihres Lebens. Wir sind so viel mehr als medizinische Diagnosen: In der Begleitung geht es selten um „den Kinderwunsch" oder „die Endometriose" für sich. Es geht genau um diese eine Frau, in der vieles individuell wirkt.

Diese Felder begegnen mir in der Praxis besonders häufig.

Kinderwunsch
Zwischen Hoffnung, Sehnsucht und der Frage, wie Vertrauen in den eigenen Körper wieder wachsen kann.
Schwangerschaft
Guter Hoffnung sein in einer Zeit tiefgreifender Veränderung.
Klimakterium
Nicht das Ende von Weiblichkeit, sondern der Übergang in eine neue, bewusstere Lebensphase.
Dysmenorrhoe
Wenn der Zyklus den Alltag überschattet und Kraft kostet.
Endometriose
Leben mit Schmerzen, Erschöpfung und dem Wunsch, vom eigenen Körper wieder verstanden zu werden.
Myome
Wo der Körper Raum einnimmt, Aufmerksamkeit fordert und nach neuer Balance sucht.
Strichzeichnung eines Herzens mit ineinander fließenden Linien

Kontakt

Wenn du eine Frage hast oder mir etwas mitteilen möchtest, freue ich mich über deine Nachricht.

Für Anfragen zu Aus- und Weiterbildungen, Fachvorträgen, redaktionellen Beiträgen oder Interviews erreichst du mich unter schreibmir@claudiapfeiffer.com.

Alles rund um die TFM als Behandlung und die Suche nach einer zertifizierten Therapeutin findest du auf tfm.de.

Naturheilpraxis für Frauen
Claudia A. Pfeiffer
Heilpraktikerin
Arndtstraße 19
66121 Saarbrücken